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Guckst du noch Pornos oder schon CHEEX?

Guckst du noch Pornos oder schon CHEEX?

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie die Pornos, die du schaust produziert werden? Nein? Wir auch erst seit es CHEEX gibt. Die Plattform setzt ihren Fokus auf "Fair" und "Ethical Porn". Das bedeutet: Faire Arbeitsbedingungen für alle Performer*innen, STI-Tests vor Drehstart, Altersbeschränkungen und realistische Story-Lines. Bei CHEEX werden Sex, Lust und zwischenmenschliche Beziehungen so abgebildet, wie sie auch im wahren Leben passieren. Statt unnatürlich lautem Gestöhne, Fetischisierungen und Orgasm-Races bekommen wir vielfältige Körper, echte Couples und sogar Hands-on Tutorials. Natürlich hat CHEEX aber nicht nur selbstgedrehten Kuschel-Porn im Sortiment: In der Film-Section der Seite können wir unter anderem nach "Glossy", "Group" oder "Rough" filtern. Das Ganze kommt mit hochwertigen Illustrationen im "SFW" Modus, mit edukativem Magazin, erotischen Audiostories und mittlerweile sogar einem Workshop-Angebot. Wir haben mit der CHEEX Gründerin Denise Kratzenberg über Authentizität in der Pornographie, Sexarbeit und offene Kommunikation geredet...

 

 

nevernot: Eine emanzipierte Sex- und Porno-Plattform zu launchen ist ein mutiger Schritt. Wie kam es dazu?

Denise Kratzenberg: Immer, wenn ich mich mit meinen Freund*innen über Sex und Pornos unterhalten habe, konnten wir uns auf eine Sache einigen: Wir sind mit dem aktuellen Angebot nicht zufrieden. Mich hat das wirklich gestört und daher habe ich mir vorgenommen, selbst etwas dagegen zu tun. 

  

nevernot: Eine Alternative für die Porno-Industrie. Ihr seid ethischer und vielfältiger als herkömmliche Plattformen. Wie geht das?

Denise Kratzenberg: Zum Einen ist CHEEX keine nutzergenerierte Plattform: Wir legen großen Wert auf eine gute Kuration und produzieren mittlerweile sogar selbst die Filme, die wir sehen wollen… 


Zum Anderen folgen wir festen Richtlinien, um sicherzustellen, dass die Inhalte fair produziert werden. Das bedeutet, dass wir sicherstellen, dass alle Beteiligten volljährig sind und, dass die Inhalte legal und mit dem Einverständnis aller produziert wurden. 


Zudem legen wir sehr viel Wert auf Authentizität. Wir möchten, dass unsere Community die Menschen vor der Kamera kennenlernt, ihre Geschichten hört und sich mit ihrer Lust auf einer neuen Ebene identifizieren kann. Außerdem will CHEEX die Vielfalt von Körperformen, Geschlechtsidentitäten, ethischen Hintergründen, Altersgruppen, Fähigkeiten und sexuellen Orientierungen präsentieren. 


nevernot: CHEEX umfasst Filme, Audio, Tutorials, Workshops und ein Magazin. Warum habt ihr euch entschieden, eure Inhalte so multimedial anzubieten? Was bietet jedes einzelne eurer Medien?

Denise Kratzenberg: Genau, wir bieten Filme, Audios, Tutorials, Live-Workshops für Mitglieder unserer Community, ein kostenloses Magazin, kostenlose Podcasts und natürlich auch unsere Social Media-Kanäle. Meine Motivation für CHEEX war es, eine Sexual Wellness Welt zu schaffen, die Sex auf eine authentische, einvernehmliche, spaßige und lustvolle Weise zeigt. Ich wollte eine sehr vielfältige Plattform, auf der Sexarbeiter*innen fair behandelt werden, auf der sie fair bezahlt werden, und auf der sie und ihre Arbeit gefeiert werden. Außerdem wollte ich einen Ort, an dem sich jede*r Nutzer*in und alle Darsteller*innen sicher fühlen können, egal, wie sie sich identifizieren und welche Sexualität sie haben. Unsere Filme und Audios bieten den Nutzer*innen eine Möglichkeit, ihre eigene Sexualität zu erforschen, ihre Fantasie anzuregen und sie zu inspirieren, neue Dinge auszuprobieren. Daher wollte ich ein sehr ästhetisches Design, das eine angenehme, offene, tolerante und fortschrittliche Haltung gegenüber Sexualität fördert – frei von jeglicher Wertung. Außerdem hielt ich einen Lernbereich für wichtig, denn sich über Sex, Sexualität, sexuelle Gesundheit und Co. zu informieren, kann unglaublich ermutigend sein und es den Menschen ermöglichen, offener miteinander über Sex zu kommunizieren und ihn so auch offender auszulegen.


nevernot: Was wünschst du dir für die Zukunft von Pornografie, Sexualerziehung und der Stigmatisierung von Sex und Sexarbeit? Wie können wir gemeinsam für die sexuelle Befreiung arbeiten?

Denise Kratzenberg: Meine Hoffnung für die Zukunft der Pornografie ist, dass die Branche sicherer, vielfältiger und nachhaltiger wird und dass die Menschen sich bewusster werden, wie sie Pornos konsumieren. 


Ich hoffe auch, dass Aufklärung vielseitiger wird, um das Wohlbefinden und die Sicherheit der Lernenden zu gewährleisten, wenn sie sich auf sexuelle Handlungen einlassen und etwas über die wunderbare Vielfalt von Sex, Sexualität und sexuellen Orientierungen lernen. Ich denke, dass dadurch die Stigmatisierung der Branche verringert werden kann und wir zu dem Punkt kommen können, an dem Sexarbeiter*innen geschätzt und nicht stigmatisiert werden – denn Sexarbeit ist Arbeit und sie ist wichtig. 

 

Ich würde also sagen, dass eine der besten Möglichkeiten, sexuelle Befreiung zu gewährleisten, darin besteht, die Menschen weiterhin über Sex und Sexualität aufzuklären, um Stigmata zu überwinden. Dies könnte auch sicherstellen, dass nicht nur bestimmte gesellschaftliche Nischen aufgeklärt und sexuell freier werden, sondern die Gesellschaft als Ganzes. Außerdem müssen die Verurteilung und Diskriminierung von Sexualitäten und sexuellen Vorlieben, sowie die Zensur aufhören. So sind Vertrauen, offene Kommunikation, eine tolerante Gesellschaft, sexuelle Aufklärung und eine Mischung aus verschiedenen Sexualpraktiken der Schlüssel, um gemeinsam an der sexuellen Befreiung zu arbeiten. Konkret heißt das: Mehr miteinander reden, ohne zu urteilen! 

 

Wir haben für euch einen CHEEX Deal besorgt: Jetzt 14 Tage lang kostenlos testen. Einfach hier klicken: 

 

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